Abweichungen zwischen Amateur- und Profifußball

Der Fußball ist und bleibt der beste Nationalsport. In Deutschland gehören 6,5 Millionen Sportler einem der über 27000 Vereine an. Der Anfängerfußball aktuell befindet sich dennoch im Wandel. Auf knapp allen Ebenen haben die Vereine mit den vielfältigsten Schwierigkeiten zu kämpfen. Dazu gehören neben oft stark begrenzten Zahlungsmitteln auch die mühsame Ermittlung nach Geldgebern sowohl der Erhalt der Zuschauer. Hintergrund ist unzweifelhaft ein Gesellschaftswandel. War es bis vor einigen Jahren noch offensichtlich in der Regel Sonntag Nachmittags den lokalen Fußballverein zu helfen, so haben in den niedrigen Ligen die Vereine immer mehr mit Publikumsschwund zu ringen. Dabei ist der Fußbal mitnichten weniger attraktiv wie in vergangener Zeit, die Menschen aber haben für sich scheinbar andere Prioritäten getroffen. Speziell auf dem Land und in der Provinz müssen so mehr und mehr Vereine um dasBestehen kämpfen, die Demographie und die Zuwanderung jüngerer Personen vom Land hin in die Stadt tun ihr übriges.
Welche Motivation haben die Fußballer?
Für die Meisten aller tätigen Fußballspieler bedeutet die Ausübung ihres Sports ein hingabevolles Hobby. Die Abweichung zwischen der Anzahl an Amateurspielern und Profis ist mitnichten nur hierzulande enorm hoch. So ist der Fußball in den niedrigen Ligen auf gewisse Weise der Kern dieser Sportart. Der Fußball bedient beträchtlich viele Facetten parallel. Zum Einen ist vielen Fußballern die sportliche Betätigung an sich bedeutend. Das wiederholende Training und eventuelle Wettkämpfe halten und gesund. Beim Fußball kommt darüber hinaus in nicht zu unterschätzender Form der Teamgedanke hinzu. Fußball ist schließlich ein Teamsport und wird nie nur durch den Einzelnen siegreich geprägt. So „gewinnt man zusammen“ und „verliert zusammen“. Die Erfahrungen, die jeder Fußballer im Rahmen des Teams erfahren kann, machen diese Sportart einmalig – damit sind positive und auch nicht so schöne Erlebnisse gemeint. Nicht selten entstehen über einen Verein Freundschaften, die auch abseits des Grünen Rasens Bestand haben. Man lernt unweigerlich Menschen kennen und wächst in ein existierendes Gebilde hinein. Dies kann von Kindertagen an existieren, aber auch erst später im Alter des Erwachsenseins wachsen.

Um den Amateurfußball verstehen zu können, ist das Vergleichen zwischen den medial wenig beachteten Freizeitspielern und den hoch bezahlten und bekanntenen Profis hilfreich. Die Entlohnung ist tatsächlich eine der größten Unterschiede zwischen Anfängern und Profispielern. Zwar gibt es in den unteren Ligen in kleinerem Rahmen auch Lohn für die Sportler, jedoch bietet diese Sportart auf Anfängerebene keine Reichtümer an und insgesamt auch nicht zum Leben – es ist höchstens ein Verdienst nebenbei. Als Profispieler in der 1. oder 2. Fußballbundesliga bekommt man hingegen Verdienste, wovon nicht nur die Anfänger, sondern auch andere Berufsfraktionen nur phantasieren können, oft im 7-stelligen Bereich pro Jahr.
Jeder einzelne Fußballspieler möchte am Ende des Turniers als Champion vom Platz gehen. Jedoch hat der Spielausgang in den höheren Ligen sicherlich eine andere, höhere Bedeutung, als im Anfängerbereich. Der Durck eine gute Leistung zu erzielen, ist im professionellen Fußball in der Regel extrem hoch, des Öfteren hängen Existenzen an der Zugehörigkeit der Liga des jeweiligen Vereins. Damit in Beziehung steht auch eine leidenschaftliche Fankultur, wie wir sie in Deutschland haben. Die Fans der Profivereine erhoffen Leistung und absolute Hingebung für den Fußballverein. Sollte diese von den Profispieler nicht erbracht werden, werden die Zuschauer frustriert, was im Umkehrschluss die Spieler darüber hinaus unter Druck setzt. Beim Anfängerfußball hingegen will der Coach zwar auch eine gewissen Leistungsfähigkeit sehen, allerdings hat ein mögliches Verlieren spührbar weniger Konsequenzen. Der Spaß steht in der Regel im Vordergrund und in Summe folgen fast alle Fußballspieler diesem Denken.
Die Stärke der Trainingseinheiten und das Niveau ist im Fußball der Profis auf jeden Fall höher als im Amateurbereich. Porfessionelle Fußballer üben in der Regel tagein, tagaus, teilweise mehrfach. Anfänger trainieren oft zwei bis drei Mal pro Woche.

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